FAQs zum Thema Pflege/Hygiene

Wie wirken Sonnenschutz-Mittel?

Bsp. in Bübchen Sonnenschutzprodukten sind so genannte "organochemische Filter" enthalten. Dadurch wird das Licht aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Der Vorteil der neuen Generation organochemischer Filter besteht darin, dass diese einen Schutz zu gleichen Teilen sowohl im Bereich der UVA- als auch der UVB-Strahlung bieten. Damit ist Ihr Baby gleichermaßen vor Sonnenbrand (entsteht durch die UVB-Strahlen) und anderen schädlichen Folgen zu intensiver Sonneneinstrahlung (die durch die UVA-Strahlen entstehen) geschützt.

Wie lange darf ein Baby in der Sonne bleiben?

In den ersten 12 Lebensmonaten ist Sonne für Babys weitgehend tabu. Ihr Eigenschutz gegen UV-Strahlen ist noch nicht entwickelt. Meiden Sie deshalb die scharfe Mittagssonne und bleiben Sie mit Ihrem Kleinen im Schatten. Und cremen Sie Ihr Kind vorsorglich ein. Ältere Babys und Kleinkinder können mit einem hohem Lichtschutzfaktor langsam an die Sonne gewöhnt werden.

Welchen Sonnenschutz brauchen Babys?

Kleinkinder reagieren in der Sonne ganz individuell. Sie haben unterschiedliche Hauttypen: Sehr hellhäutige Kinder können Sonne in der Regel schlechter vertragen als dunkelhäutige. Und auch Umwelteinflüsse spielen eine Rolle: z. B. reflektieren Wasser oder Schnee verstärkt die Wirkung der Sonnenstrahlen. Deswegen müssen Sonnenschutzmaßnahmen immer wieder auf die Gege-benheiten angepasst werden. Hier kommen einige nützliche Tipps zur Anwendung: Verwenden Sie wasserfestes Breitband-Sonnenschutzmittel mit UVA- und UVB-Filter. Vermeiden Sie die Mittagssonne. Cremen Sie sich und die Kinder sorgfältig ein. Regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen. Denn durch Schwitzen oder Abtrocknen der Haut geht ein Teil der Schutzwirkung verloren - auch bei wasserfesten Produkten. Besonders lichtempfindliche Stellen nicht vergessen! Partien, die oft übersehen werden, sind Ohren, Gesicht und Kopfhaut, Nacken, Rücken und Dekolletee sowie die Fußrücken. Dabei bieten gerade sie dem Sonnenlicht die besten Angriffsflächen. Leichte Kleidung und ein Sonnenschirm leisten gute Dienste.

Was sind die Anzeichen für einen Sonnenstich?

Ein Sonnenstich wird durch direkte Sonneneinstrahlung verursacht. Typische Gefahrensituationen sind: ein schlafendes Kind auf dem Rücksitz, Baden und Spielen ohne Kopfbedeckung im Sommer. Bei folgenden Anzeichen sollten Sie sofort den Arzt rufen: hochroter Kopf, manchmal auch ein ungewohnt blasses Gesicht, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, starkes Atmen und  Kopfschmerzen.

Was tun, wenn mein Baby einen Sonnenbrand hat?

Einen Sonnenbrand sollten Sie auf jeden Fall vermeiden, denn dadurch können die Zellen nachhaltig geschädigt werden. Ist es doch mal passiert, sehen Sie sich die Haut Ihres Babys genau an: In leichten Fällen (geringe Rötung der Haut) helfen kühlende Umschläge mit Wasser oder verdünntem schwarzen Tee. Auch Quark oder Buttermilch wirken lindernd. Sind größere Hautpartien betroffen, ist die Haut stärker gerötet oder es bilden sich Bläschen, bitte sofort zum Kinderarzt. Niemals mit fett- oder ölhaltigen Cremes behandeln!

Wie kann man einem wunden Po vorbeugen?

Einen wunden Po kann man auch bei fürsorglichster Pflege nicht immer vermeiden. Manche Babys reagieren empfindlicher als andere, die eher robustere Naturen sind. Hinzu kommt, dass das feuchtwarme Windelklima ein idealer Nährboden für Keime ist. Deshalb ist eine sanfte und sorgfältige Reinigung im Windelbereich sehr wichtig. Verwenden Sie trockene Tücher, die Sie mit Baby-Öl tränken oder – noch praktischer – milde Feuchttücher. Wasser allein dagegen trocknet die Haut aus und macht sie anfällig für Entzündungen. Wichtig: Auch alle Cremerückstände in den Hautfalten gut entfernen. Wenn Ihr Kind wund ist: Lassen Sie es gelegentlich ohne Windel strampeln, damit viel Luft an den wunden Po kommt. Wechseln Sie jetzt häufiger die Windel, so dass die gereizte Haut trocken bleibt. Noch ein Tipp für Sie: Eine Wundschutzcreme mit Aktiv-Hautschutz pflegt die gereizte Babyhaut und unterstützt die natürliche Hautbarriere. Tragen Sie die Po-Creme bei jedem Windelwechsel dünn auf.

Wie oft soll ich mein Baby baden?

In der Regel können Sie Ihr Baby ein- bis zweimal in der Woche baden. Jedoch schadet es auch nicht, wenn Sie Ihr Baby öfter baden. Für viele Kinder ist Baden ein riesiges Vergnügen. Darüber hinaus fördert es den Kontakt zu den Eltern. Achten Sie auf folgende Tipps: Das Baden zwei- bis dreimal pro Woche ist dem Waschen vorzuziehen, weil dadurch die Babyhaut laut aktuellen Studien weniger austrocknet. Mit regelmäßigem Baden kann begonnen werden, sobald der Nabelschnurrest abgefallen ist. Die Raumtemperatur sollte über 22°C und die Wassertemperatur zwischen 37°C und 38°C maximal liegen. Die Badedauer sollte sich auf fünf bis zehn Minuten beschränken. Milde, flüssige Badezusätze haben eine positive Auswirkung auf die Babyhaut. Säuglinge sollten nach dem Baden eingecremt werden.

Wann muss ich mein Baby eincremen?

Babyhaut ist eher trocken und sollte deshalb gut gepflegt werden. Speziell in der kalten Jahreszeit ist darauf zu achten, dass die Haut gut geschützt ist. Kälte und Wind trocknen Babys Haut nämlich sehr schnell aus. Es gibt spezielle Wind & Wetter-Cremes, die die Haut Ihres Kindes bei seinen ersten Ausflügen schützen. Nach dem Baden empfiehlt sich außerdem eine milde Pflegelotion zur Pflege der zarten Babyhaut.

Kann ich für mein Baby auch normale Pflegeprodukte verwenden?

Wir empfehlen spezielle Produkte für Babys und Kleinkinder. Sie sind seifenfrei, pH-hautneutral und pflegen Babys zarte Haut durch rückfettende Komponenten. Schaumbäder für Erwachsene erfüllen diese Kriterien oftmals nicht.

Mein Kind trinkt manchmal Badewasser. Ist das schlimm?

Diese Sache hat mehrere Seiten: Es ist völlig normal, dass Kinder alles ausprobieren und folglich auch wissen wollen, wie das Badewasser schmeckt. Ein Drama ist es nicht, aber auch nicht zu empfehlen. Es sollte aber die Ausnahme bleiben. Bitte beachten Sie: Das Badewasser kann auch Bakterien aus dem Windelbereich enthalten. Deshalb vermeiden Sie das Trinken von Badewasser bei Ihrem Baby. Am Besten ist: Ihr Baby lernt schon früh, dass das Badewasser kein Getränk ist.

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