Ihr neugeborenes Baby – welche Pflege braucht es?

Die Pflege eines winzigen Babys: Gerade beim ersten Kind sind viele Eltern dabei etwas unsicher. Mit etwas Anleitung in den ersten Tagen entwickelt sich jedoch schnell Routine, denn so zerbrechlich sind die Kleinen gar nicht. Ihre Haut ist allerdings noch empfindlich und will schonend behandelt werden.

Babypflege: Mehr als nur Hygiene

Die Haut eines Neugeborenen ist dessen wichtigstes Sinnesorgan, denn es kann noch nicht scharf sehen. Umso wichtiger sind Hautkontakt und liebevolle Streicheleinheiten. Die tägliche Babypflege, das Waschen, Baden oder Wickeln, sind eine gute Gelegenheit, ihrem Kind Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit zukommen zu lassen. Nehmen Sie sich also so viel Zeit wie möglich zum Pflegen. Eine wichtige Rolle spielt natürlich die Popflege. Häufiges Wickeln ist wichtig, damit Ihr Kind nicht wund wird. Wie es genau funktioniert, lernen Sie in der Regel in den ersten Tagen im Krankenhaus von einer Kinderpflegerin oder Ihrer Hebamme. Und auch während der Wochenbettzeit haben Sie Anspruch auf eine Nachsorgehebamme, die Sie zuhause besucht und Sie bei Fragen beraten kann. Auch das Baden Ihres Babys kann Sie Ihnen zeigen.

Waschen und baden

Die meisten Babys fühlen sich im Wasser sehr wohl und baden ausgesprochen gerne. Wenn Sie einen rückfettenden Badezusatz benutzen, ist das kein Problem. Es muss jedoch nicht jeden Tag sein. Ein so kleines Kind macht sich nicht wirklich schmutzig, vom Po einmal abgesehen. Deshalb reicht es, wenn Sie Gesicht und Hände Ihres Kindes mit einem feuchten Waschlappen waschen. Und auch Feuchttücher leisten für zwischendurch gute Dienste. Wenn Sie Ihr Kind baden, gibt es ein paar einfache Regeln:

  • Im Bad sollte es etwa 24 Grad warm sein.
  • In einer Babybadewanne oder einem Badeeimer fühlen die Kleinen sich wohler als in der großen Wanne. Praktisch ist es, wenn Sie die Wanne hochstellen können – das schont Ihren Rücken.
  • Zuerst die Wanne etwa zur Hälfte mit Wasser füllen und die Temperatur (36 bis 37°C) mit einem Badethermometer überprüfen. Prüfen Sie die Temperatur aber auf jeden Fall auch mit der Hand.
  • Einige Spritzer Baby Bad dazugeben und alle Badeutensilien bereitlegen, bevor Sie Ihr Baby für die Wanne vorbereiten.
  • Der sichere Griff: Entweder legen Sie Ihr Baby auf den Rücken und stützen mit dem Unterarm seinen Nacken, während Sie mit der Hand den Oberarm festhalten. Oder Sie drehen Ihr Baby in die Bauchlage. Dann liegt es auf Ihrem Unterarm und wird am Oberarm festgehalten.
  • Das Bad nicht zu lange ausdehnen, ein paar Minuten reichen. Wickeln Sie Ihr Kind in ein weiches Handtuch und trocknen Sie es auch in den Hautfalten gut ab. Bitte nicht rubbeln – vorsichtiges Trockentupfen schont die zarte Haut.

Zart und rosig – die Besonderheiten der Babyhaut

Das rosige Aussehen der Babyhaut liegt daran, dass sie in den ersten Lebensmonaten noch sehr dünn ist und die Blutgefäße durchscheinen. Außerdem hat die Haut Neugeborener noch einige interessante Besonderheiten:

  • Der Säureschutzmantel der Oberhaut ist bei Babys noch nicht voll entwickelt. Die Babyhaut ist eher trocken und außerdem noch nicht so elastisch.
  • Die Fettschicht der Unterhaut ist dünner als bei Erwachsenen. Dadurch ist der Schutz vor Kälte und Stößen geringer.
  • Der Eigenschutz-Mechanismus gegen Sonnenbestrahlung ist noch nicht vollständig vorhanden.
  • Im Verhältnis zum Körpergewicht besitzen Babys doppelt so viel Hautoberfläche wie Erwachsene. Das heißt: Sie verdunsten einerseits mehr Flüssigkeit. Andererseits nehmen sie von jedem Stoff, der über die Haut eindringt, eine größere Dosis, bezogen auf das Körpergewicht, auf.

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