FAQs zum Thema Schwangerschaft

Was kann ich tun, um Dehnungsstreifen vorzubeugen?

Ihre Haut muss in der Schwangerschaft einiges aushalten. So ist es nicht unüblich, dass sich der Bauchumfang auf mehr als 100 cm vergrößert. Das Bindegewebe ist zwar auf diese Belastung eingerichtet, doch mit Massagen und Pflegeprodukten können Sie dessen Elastizität verbessern und es ihrer Haut leichter machen sich zu dehnen.

Kann ich vom Arzt verschriebene Mineralstoffprodukte weglassen, wenn ich eine Nahrungsergänzung nehme?

Nein, denn Nahrungsergänzungsmittel dienen der Vorbeugung von Nährstoffdefiziten in Schwangerschaft und Stillzeit. Bei bereits bestehendem hohen Eisen- oder Magnesiummangel verordnet der Arzt dagegen höher dosierte Präparate, die zum Ausgleich des Nährstoffdefizits eingesetzt werden. In diesem Fall können Nahrungsergänzungen nur zusätzlich zu den verschrie-benen Präparaten, nicht aber als Ersatz dafür verwendet werden. Wichtig ist, dass Sie sich in die-sem Fall mit Ihrem Arzt absprechen, damit es nicht zu Überdosierungen kommt.

Ist eine Nahrungsergänzung in der Schwangerschaft sinnvoll, auch wenn man sich ausgewogen ernährt?

Durch eine ausgewogene Ernährung werden normalerweise alle Nährstoffe aufgenommen, die Sie für sich und ihr Kind benötigen. Der Mehrbedarf einiger Nährstoffe (z.B. Folsäure, Eisen und Jod) in Schwangerschaft und Stillzeit ist allerdings so hoch, dass er über die Nahrung oft nicht ge-deckt werden kann.

Warum ist eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen in der Schwangerschaft so wichtig?

Durch die Schwangerschaft verändern sich die Nährstoffbedürfnisse Ihres Körpers. Als werdende Mutter müssen Sie zusätzlich zu Ihrem eigenen Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spuren-elementen auch den kindlichen Organismus ernähren. Eine Mangel- oder Fehlernährung in dieser sensiblen Phase kann daher Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes negativ beeinflussen.

Seit ich schwanger bin, leide ich unter Verstopfung. Ist das normal, und was kann man dagegen tun?

Der Körper durchlebt in der Schwangerschaft eine große hormonelle Umstellung. Dadurch ent-spannt sich nicht nur die Gebärmutter, sondern auch die Muskulatur des Verdauungssystems. Dies hat zur Folge, dass sich die Darmbewegungen verlangsamen. Völlegefühl und Verstopfung können dadurch entstehen. Damit Ihre Verdauung wieder in Schwung kommt, hilft Bewegung - wann immer es möglich ist. Auch ein Spaziergang nach der Mahlzeit kann helfen. Eine ausgewo-gene Ernährung mit ballaststoffreichem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten unterstützt die Darmtätigkeit zusätzlich. Denken Sie außerdem daran, ausreichend zu trinken. Wir empfehlen Ihnen täglich ca. 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit. Es darf auch ruhig mehr sein. Gut verträgliche Magen-Darm-Tees unterstützen Ihren Verdauungstrakt bei seiner Arbeit. Bewährte Hausmittel wie Kleie oder Leinsamen regulieren über längere Zeit den Stuhlgang. Wichtig: Verwenden Sie kleine Men-gen und trinken Sie viel Flüssigkeit dazu. Dadurch quellen sie auf, der Darm füllt sich und der na-türliche Stuhlgangreflex wird ausgelöst. Probieren Sie auch milchsäurehaltige Lebensmittel wie Buttermilch, Kefir, Jogurt oder Sauerkraut(-saft) aus. Eingeweichte Pflaumen bzw. Pflaumensaft können ebenfalls verdauungsfördernd wirken. Morgens auf nüchternen Magen ein Glas (war-mes) Wasser sowie kohlensäurehaltige Getränke helfen ebenfalls.

Ich habe gehört, dass ich zum Ende der Schwangerschaft nicht mehr baden soll. Ist das richtig und was muss ich beachten?

Grundsätzlich ist gegen das Baden in der Schwangerschaft nichts einzuwenden. Einige Ärzte empfehlen Bäder sogar zur Entspannung. Dabei kann ein Badezusatz mit Rosenöl die entspannende Wirkung sogar noch steigern. Ab der 35. Schwangerschaftswoche sollten Sie jedoch nicht mehr zu heiß baden, denn heißes Wasser kann Wehen begünstigen. Deshalb sollten Sie auch auf das Baden verzichten, wenn Sie zu vorzeitigen Wehen neigen. Eventuell können beim Baden auch Kreislaufprobleme auftreten, daher sollten Sie vorsichtshalber nur dann ein Bad nehmen, wenn Sie nicht allein zu Hause sind.

Ich würde gerne etwas abnehmen. Ist das auch in der Schwangerschaft möglich?

Während der Schwangerschaft muss Ihr Körper viele Umstellungen verkraften. In dieser Zeit spielt eine ausgewogene Ernährung eine zentrale Rolle. Denn Sie müssen in dieser Zeit nicht nur sich selber, sondern auch das heranwachsende Baby mit ausreichend Nährstoffen versorgen. Wenn Sie vorhaben während der Schwangerschaft abzunehmen, besteht die Gefahr einer Mangelversorgung des Fötus, die zu Komplikationen führen kann. Deshalb raten wir von einer Diät während der Schwangerschaft ab. Sie können jedoch versuchen, nicht allzu viel während der Schwangerschaft zuzunehmen. Eindeutige "Grenzwerte" gibt es zwar nicht, aber es ist schon sinnvoll, nicht allen Gelüsten ganz ungezügelt nachzugehen. Außerdem können Sie versuchen, sich während der Schwangerschaft fit zu halten. Natürlich müssen Sie keinen Leistungssport betreiben, aber es gibt viele Sportarten, die jetzt geeignet sind. Vielleicht schaffen Sie es ja, Ihr Fitnessprogramm auch nach der Entbindung weiter zu führen - und kommen so Ihrem Zielge-wicht ein Stück näher.

Ich bin schwanger und mir ist ständig übel. Was kann man dagegen tun?

Übelkeit ist ein typisches Schwangerschaftssymptom - vor allem in den ersten drei Monaten. Fol-gende Tipps können die Beschwerden lindern: Starten Sie langsam in den Tag und bleiben Sie morgens nach dem Wachwerden noch einen Moment liegen (ca. 30 min). Vor dem Aufstehen bietet es sich an, schon eine Kleinigkeit zu essen. Auch sind kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten besser als drei große Hauptmahlzeiten. Leichte Nahrungsmittel wie Obst und Gemü-se, Rohkost und Milchprodukte tun dem empfindlichen Magen gut. Stark gewürztes und zu fetti-ges Essen sollten Sie jedoch meiden. Achten Sie auch auf eine magnesiumreiche Ernährung (Vollkorn, grünes Gemüse, Beerenobst, Bananen). Bei Übelkeit und Sodbrennen hilft es auch Mandeln oder Nüsse zu kauen oder etwas Milch zu trinken. Auch ein Tee aus Ingwer kann die Übelkeit lindern. Und auch Düfte können helfen: Versuchen Sie es mit frischen, zitronigen Gerüchen, wie Mandarine, Zitrone, Pampelmuse oder Pfefferminze. Neroli ist so eine Art „Erste Hilfe" Öl in die-sen „üblen" Zeiten: Daran zu schnuppern, kann Wunder wirken. Und ein letzter Tipp: Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an. Frauen, die vor und zu Beginn der Schwangerschaft Sport treiben, haben in der Regel weniger mit Übelkeit zu kämpfen. Mediziner vermuten, dass die Bewegung Stoffwechselprozesse im Körper anstößt und dadurch die Hormonumstellung leichter macht.

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